Weltkirche im Bistum Aachen
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Weltkirche im Bistum Aachen

 

missio stellt Jahresbericht 2012 vor

Kollekten und Spenden im Bistum Aachen erbrachten rund 1,46 Millionen Euro

Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen hat im vergangenen Jahr knapp 26,9 Millionen Euro an Spenden erhalten. Dazu trugen Kollekten und Spenden im Bistum Aachen in Höhe von 1.456.491 Euro bei.

Dies bedeutet gegenüber 2011 einen Rückgang von 556.379 Euro, wie Dr. Manfred Körber, missio-Diözesandirektor im Bistum Aachen in Aachen mitteilte. Insgesamt förderte missio Aachen 2012 mit 49,3 Millionen Euro 1.033 Maßnahmen und Programme der Ortskirchen in 77 Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens. „Je fundierter Priester, Ordensleute, Katechisten und Laienführungskräfte in diesen Ortskirchen ausgebildet werden, desto wirkungsvoller können sie allen Menschen dort helfen", sagte Körber. In die Ausbildung fließen rund ein Drittel der missio-Projektgelder, ein Drittel in die pastorale Arbeit. Die Schwerpunkte der Kooperation lagen in Afrika und dem indischen Subkontinent.

Ermöglicht wird die Arbeit von missio Aachen für und mit den Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien vor allem durch Spenden. Mit knapp 26,9 Millionen Euro sorgten sie im vergangenen Jahr für rund die Hälfte der Gesamteinnahmen von etwa 54 Millionen Euro. Einzelspenden haben mit 19,3 Millionen Euro den größten Anteil am Spendenaufkommen des Werkes, das mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) testiert ist. Knapp 3,8 Millionen Euro wurden durch die Kollekte am Sonntag der Weltmission erlöst, etwas mehr als 1,24 Millionen Euro durch die Kollekte am Afrikatag. Aus Beiträgen von Fördermitgliedern sind 1,63 Millionen Euro zusammengekommen. Rund 900.000 Euro erbrachte im vergangenen Jahr die Aktion „Priester helfen einander in der Mission" (PRIM). Gegenüber den überdurchschnittlich hohen Einnahmen 2011 sind die Gesamtspenden 2012 allerdings um etwa 1,4 Millionen Euro zurückgegangen.

Die Spendenentwicklung zeigt für missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer, „dass die klassischen Instrumente der Arbeit in Pfarrgemeinden wie Kollekten, Missionssonntage oder Mitgliederbeiträge, mit denen die missionarische Arbeit der Kirche gefördert wird, unter sich wandelnden kirchlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen an Bedeutung verlieren". Entsprechend wichtiger werde es, individuell Förderprojekte an Spender zu vermitteln. Dort sei 2012 ein deutlicher Zuwachs registriert worden – ebenso übrigens wie bei den Einnahmen aus Testamenten und Nachlässen.

Schließlich teilte Prälat Krämer mit, dass die Kosten für Werbung und Verwaltung bei den Gesamtausgaben von missio Aachen im Vergleich von 2012 zu 2011 um knapp 204.000 Euro gesunken sind. Sie betragen 9,5 Prozent der Gesamtausgaben des Werkes.

Der Jahresbericht 2012 ist ab sofort bei missio erhältlich. Weitere Informationen zu missio stehen unter www.missio-hilft.de.


Von Johannes Seibel missio Pressestelle

Veröffentlicht am 01.10.2013

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