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Das Ringen um die Religionsfreiheit

Konferenz zur interreligiösen Begegnung im kurdischen Irak

Konferenz zur interreligiösen Begegnung im kurdischen Irak

Um die "Religionsfreiheit im Irak" geht es bei einer Konferenz zur interreligiösen Begegnung im kurdischen Irak. Diese findet statt am Montag, 2. September, ab 16.30 Uhr bei missio, Goethestraße 43, statt.

Der Irak ist uraltes Kulturland, in dem seit fast 2000 Jahren auch Christen leben. Im 7. Jahrhundert eroberten Muslime die Region und gründeten die Hauptstadt Bagdad. Unter dem Dikator Saddam Hussein, der drei Kriege führte, litt die gesamte Bevölkerung. Nach dem zweiten Golfkrieg wurde 1991 eine Flugverbotszone im nördlichen Irak eingerichtet. Danach entwickelte sich in der Region langsam eine Gesellschaft, die säkular geprägt war un die verschiedene Religionsgruppen anerkannte. Nach dem Sturz des Diktators wurde diese Region sicherer Zufluchtsort der religiösen Minderheiten, vor allem der Christen.

Professor haral Suermann wird die Konferenz bei missio eröffnen, nachdem die Teilnehmer von Weihbischof Dr. Johannes Bündgens begrüßt wurden. Im Anschluss spricht Bischof Rabban al-Qas (Diözese Amediye, an der Grenze zur Türkei). Er ist von der Idee beseelt, durch Friedenserziehung eine Zukunft für alle im Irak zu ermöglichen. Thema seines Vortrags ist "Schule als Ort der interreligiösen Begegnung".

 

 

 


Von Anja Klingbeil

Veröffentlicht am 08.08.2013

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